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Hans Schumacher Wicca 01
28.04.2017, 09:55

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Wicca - das trojanische Pferd der Theosophie?

von Hans Schumacher im Namen und Auftrag des Rabenclan - Arbeitskreis für Heiden in Deutschland e.V.
- Alle Rechte beim Autor -

[Die Essays "Wicca - das trojanische Pferd der Theosophie" und "Zwei Widersprüche" sind in Teilen überholt und sollen in Zusammenarbeit mir kritischen Wiccas aktualisiert werden.]

Voraus

Zu den mittlerweile feststellbaren Eigengesetzlichkeiten des Ariosophieprojektes gehört, daß mit jeder Erörterung eines Themenkomplexes weitere Probleme und Fragen auftauchen, welche ihrerseits bearbeitet werden müssen und weitere Untersuchungen nach sich ziehen. Untersuchungen und Darstellungen von Organisationen und Ideologien werfen neue theoretische Fragen auf, deren Beantwortung, soweit sie hier vorgenommen werden kann, neue Perspektiven schafft, die die Hinzunahme neuen Materials in die Gesamtuntersuchung erforderlich machen.

Da sich gezeigt hat, daß die Ariosophie inhaltlich und strukturell nicht isoliert betrachtet werden darf, wenn die Untersuchung nicht verzerrte Ergebnisse hervorbringen soll, ist es erforderlich, nicht nur sämtliche Haupt- und Nebenzweige der Ariosophie selbst samt ihren Verästelungen zu untersuchen - wovon dieses Projekt noch weit entfernt ist - sondern, und dies nur unter anderem, alle anderen Ideologien zu erforschen, die die Theosophie hervorgebracht hat. Es leuchtet ein, daß eine Austilgung der "typischen" Ariosophie, also jener primär nach List und Liebenfels, keineswegs für sich allein verhindert, daß andere Ideologien theosophisch-ariosophischer Provenienz deren Platz einnehmen. Es ist sogar eine Entwicklung denkbar, die dahin führt, daß diese Ideologien unter geschickter Vermeidung der typologischen Merkmale der Ariosophie noch gefährlicher, weil subtiler und wirksamer wären, als es die Ariosophie vor Beginn dieses Projekts war. Dies zuzulassen wäre ein nicht zu entschuldigender Fehler.

Das Verständnis der Leserschaft aus diesem Grund voraussetzend beginnt nunmehr eine Reihe von Untersuchungen, deren Objekte einerseits Organisationen und Ideologien theosophischer Herkunft sind, andererseits allgemeine gesamtgesellschaftliche Tendenzen und Strukturen, die mit eben jenen Ideologien in Wechselbeziehung stehen. Untersuchungen primär historischer Natur, die Ariosophie selbst betreffend, müssen mittelfristig zurückgestellt werden.

Auch die thematische Auswahl unterliegt dem Primat der Aktualität: je etablierter eine Ideologie bereits ist und je mehr sie ideellen Raum besetzt hält, der zum Bereich der Naturreligionen gehört, desto mehr Vorrang muß ihr eingeräumt werden. Der Untersuchung von Wicca, die hier in Angriff genommen wird, wird zu gehöriger Zeit eine Untersuchung der Anthroposophie folgen, die sich mittels ihrer Schulen und Produkte bislang in der Gesellschaft recht behaglich eingerichtet hat. Angesichts der dringenden Verdachtsmomente, eine zumindest unkritische Haltung der Wurzelrassenlehre der Theosophie(1) gegenüber betreffend, ist es fraglich, wie lange die Behaglichkeit noch andauern mag. Auch werden wir den einen oder anderen ausgedehnten Streifzug in die Territorien von New Age und Esoterik nicht vermeiden können.

Die Untersuchung von Wicca, deren erster Teil dieser hier vorliegende Text ist, muß jedoch Vorrang haben, da Wicca von sich behauptet, eine Naturreligion zu sein.

1. Einleitung

Wicca ist anscheinend die quantitativ stärkste Fraktion der Heidenszene, sowohl in Deutschland als auch international. Dies erklärt sich offenbar hauptsächlich durch folgende Faktoren, die hier alle noch zur Sprache kommen werden: ein gut funktionierendes Organisationsmuster, eine scheinbar emanzipatorisch-demokratische Lehre mit besonders betonter Patriarchats- und Naturzerstörungskritik sowie dem Anspruch, eine alte, europäische, heidnische Religion zu sein. In der Tat wird hier und da die These vertreten, Wicca sei die alte Göttinnen-Religion. Weiterhin behauptet Wicca von sich, die Verkörperung eines alten europäischen Hexenkultes zu sein. Da Wicca nie so sehr wie die germanische Religion und Kultur durch den ariosophischen Mißbrauch nebst nachfolgender Pauschalverteufelung stigmatisiert wurde, was auch für die von Wicca in Anspruch genommene keltische Religion und Kultur gilt, war Wicca nie einem derartigen öffentlichen Argwohn ausgesetzt wie die Beschäftigung mit der germanischen Hinterlassenschaft. Charakteristischerweise bleibt jedoch die Inanspruchnahme des Keltentums auch durch den Armanenorden(2) bis heute nahezu unkommentiert. Das Klischee "germanisch gleich faschistisch" läßt den selben Mißbrauch einer anderen Kultur wesentlich unverdächtiger erscheinen: ein gefährlicher Irrtum. Tatsächlich läßt sich jede beliebige alte Kultur für rassistische Ideologien ausschlachten, und nur eine Wiederherstellung der kulturhistorischen Wahrheit kann dies verhindern(3). Dies ist nicht einmal auf alte europäische Kulturen beschränkt: es sei hier eingeflochten, daß der Prozeß des Aussterbens der nordamerikanischen Indianer einhergeht mit immer stärkerer Inanspruchnahme ihrer Kulturen und Religionen durch New-Ager theosophischer, also rassistischer Provenienz. Folgerichtig gab und gibt es Wicca, die indianische Elemente für sich vereinnahmen und mit ihren Praktiken vermischen, was der physischen und kulturellen Vernichtung der Indianer auch noch Diebstahl und Ausbeutung ihrer Religion hinzufügt. Solange jedoch das Augenmerk der Öffentlichkeit auf pseudogermanische faschistische Kulte beschränkt bleibt, geschieht solches ungestraft und kann sogar zum wichtigen Instrument faschistischer Demagogen werden.

Inwieweit seitens Wicca Mißbrauch der keltischen Kultur vorliegt, wird in dieser Untersuchung zumindest thematisiert werden.

Die scheinbare Harmlosigkeit von Wicca führt sogar dazu, daß die Beschäftigung mit germanischen Gottheiten unter dem Banner von Wicca als "Northern Wicca" die allgemeine Feindseligkeit allem Germanischen gegenüber dämpft, so als sei der Name Wicca ein Garant für einen Persilschein in Sachen Rassismus. Auch hier ist die Thematik des kulturellen Mißbrauchs und der Verzerrung der Ursprungsreligion, aus welcher die Wicca sich bedienen, meines Wissens nie ernsthaft thematisiert worden. Es scheint fast so, als sei das Wicca-Sein eine Lizenz, ansonsten beargwöhnte bis scharf mißbilligte Praktiken dennoch ausüben zu dürfen.

Es sei bereits hier angemerkt, daß meines Wissens nicht eine einzige "Lichtgestalt" der Heidenszene keine Wicca-Karriere hinter sich hat, dies mit Ausnahme der Führerschaft des Armanenordens. Weiterhin gelten aus dem Wicca-Fundus stammende Doktrinen, Paradigmen und Aussagen in der Heidenszene als Selbstverständlichkeiten, eben als Grundsätze des "Heidentums", wie es dort verstanden wird. Betrachtet man sich jedoch die dort herrschenden Zustände, sowohl allgemein(4) als auch was das schamlose Paktieren mit expliziten Rassisten(5) angeht, so besteht reichlich Anlaß, die vermeintliche Harmlosigkeit von Wicca in Zweifel zu ziehen.

Eine Pauschalisierung muß hier jedoch vermieden werden. Wicca, strukturell ein Hierarchienkonglomerat(6), umfaßt äußerst unterschiedliche Fraktionen, Unterströmungen und Individuen. In aller Deutlichkeit muß hier herausgestellt werden, daß es eine für mich derzeit nicht schätzbare Zahl kritischer Wicca gibt, die sich ernsthaft und intensiv mit Geschichte, Gebräuchen und Lehren von Wicca auseinandersetzen, dies mit der expliziten Zielsetzung, wirklich eine Naturreligion betreiben zu wollen. Diese kritischen Wicca sind charakteristischerweise nicht in hierarchischen Gruppen organisiert und übernehmen nicht automatisch die Thesen der Wicca-Obrigkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart, sondern hinterfragen diese und weisen insbesondere rassistische Lehren scharf und glaubhaft von sich. Dies ist, das sei gleich hier gesagt, der Hauptunterschied zwischen Wicca und Ariosophie: die Ariosophie, ganz gleich in welcher Gestalt und Modifikation sie daherkommt, ganz egal wie sehr direkte rassistische Aussagen vermieden werden, ist und bleibt immer eine rassistische Herrschaftsideologie(7). Eine solche zu verteten, kann den kritischen Wicca keineswegs unterstellt werden. Wir werden auf Aussichten und Perspektiven der kritischen Wicca noch zu sprechen kommen.

Die Quellenlage bedingt die Methodik, diesen hier vorliegenden Text betreffend, womöglich noch stärker, als das bei der Behandlung der Ariosophie der Fall ist. Da Wicca allein in Deutschland eine ungeheure Vielzahl von Gruppen, Individuen und Positionen umfaßt, wäre es an und für sich notwendig, sämtliche Heidenszenen-Publikationen der letzten zwanzig Jahre zu sichten, was unmöglich und unzumutbar ist und darüber hinaus den eklatanten Nachteil hätte, daß solcherart geäußerte Positionen und Thesen bekanntermaßen häufig schon nicht mehr aktuell sind, wenn das jeweilige Heftchen in Druck geht. Auch schließt die Selbstzuordnung zu Wicca andere Zugehörigkeiten nicht aus, was das Feld vollends unüberschaubar macht und mit einem Zitat des der Leserschaft dieses Projekts bereits sattsam bekannten Yggdrasil-Kreises belegt werden soll: "Wir stützen uns auf Lehren der Wicca-Gesellschaften Englands, in Salem und Missouri/USA, des OTO und AA in England und Deutschland, sowie auf das Wissen der Armanen, Goden und Druiden in unserem Kulturkreis."(8) Ganz unabhängig davon, ob der Yggdrasil-Kreis diese Position noch offiziell vertritt oder nicht, er hat sie selbst publiziert, und auch wenn er sie nicht mehr vertritt, belegt dies nur die letztendliche Austauschbarkeit und den extrem wechselhaften Charakter von Zuordnungen in diesen Kreisen.

Weiterhin erschweren die byzantinischen Machtkämpfe innerhalb der Heidenszene(9) das Herausfiltern wirklich vertretener Positionen immens. Außerdem bildet das publizierte Material quasi nur die Spitze des Eisberges: gerade etliche kritische Wicca publizieren selten oder nie, da sie seitens der "traditionellen" Wicca gravierende Repressalien zu befürchten hätten. Schließlich kommt noch der mißliche Umstand hinzu, daß Etliches unter Pseudonymen publiziert wird, sodaß man nie weiß, ob man nun eine echte Position oder einen politischen Schachzug vor sich hat. Dieser Weg der Maskerade steht jedem, auch und gerade ariosophischen Maulwürfen, zur Verfügung, nicht aber den kritischen Wicca, da sie befürchten müssen, daß ihre Identität und Adressen den "traditionellen" Wicca preisgegeben werden.

Dieser erste Teil der Untersuchung von Wicca wird sich mit Allgemeinheiten befassen, die derart bekannt sind, daß eine in Einzelne gehende Darlegung der Quellen getrost unterbleiben kann. Für die nahe Zukunft ist allerdings unter anderen eine Untersuchung Gerald Gardners, des Erfinders von Wicca(10), geplant, da dessen Äußerungen offenbar nach wie vor im Wicca grundlegenden Charakter haben11.

2. Wicca - Anspruch und Wirklichkeit

2.1. Die "alte Göttinnen - Religion"

Wicca ist die Erfindung von Gerald Gardner(12). Trotzdem wird eine gesamteuropäische vorchistliche Urreligion postuliert, deren Repräsentant und/oder Erbe Wicca sein soll(13). Hierher gehört auch die allseits bekannte Wicca-These: "Alle Göttinnen sind eine Göttin, alle Götter sind ein Gott", denn dies, die Verehrung der Großen Göttin und ihres gehörnten Gefährten, soll der Kern der prähistorischen Urreligion offenbar gewesen sein.

Daß es eine derartige Urreligion je gegeben hat, ist mehr als zweifelhaft. Bei Wildbeuterkulturen kann man die Verehrung von personifizierten Gottheiten keineswegs voraussetzen(14), und andere Kulturen kann es im Paläolithikum nicht gegeben haben. Findet man bei heutigen Wildbeutergesellschaften überhaupt einen Kult personifizierter Gottheiten, so ist er polytheistisch: "Es gibt nicht nur viele Gottheiten, sondern die Menschen haben auch mit allen von diesen eine Beziehung...Jede Sphäre der Natur oder Tätigkeitssphäre wird von ihrer eigenen Gottheit regiert...Jede Gottheit ist autonom und hat kein Recht, einer anderen Gottheit zu befehlen, was sie tun soll - genauso wie es in den sozialen Beziehungen der Menschen keine formale Autorität gibt. Und es gibt gewöhnlich keinen Hochgott, keine oberste Gottheit. Auch wird in Übereinstimmung mit der Sozialorganisation die Beziehung zum Übernatürlichen vor allem auf individueller Grundlage aufrechterhalten. Das heißt, daß es keine Priester (oder religiöse Vollzeit-Praktiker) gibt...In anderen Worten, der Schamanismus kann eher als eine Nebenbeschäftigung als ein Beruf bezeichnet werden.(15)". Durchaus Ähnliches gilt für segmentäre Stammesgesellschaften, die meist niederen Bodenbau betreiben und die man ab dem Neolithikum in Europa postulieren kann, allgemein gilt: "Es scheint, daß die Vorstellung von einem Hochgott um so stärker wird, je näher eine Gesellschaft der politischen Zentralisierung kommt.(16)" Auf den immens wichtigen Zusammenhang zwischen sozialer Organisation bzw. deren Struktur und den entsprechenden Vorstellungen, Kosmos und Götterwelt betreffend, haben wir im Rahmen dieses Projekts bereits hingewiesen(17).

Daß in der Heidenszene, und so auch im Wicca, pseudohistorische Phantastereien vorherrschen, und warum das so sein muß, wurde hier ebenfalls schon erörtert18. Nichtsdestoweniger lohnt es sich, die Frage aufzuwerfen, warum ausgerechnet die obigen Thesen für und in Wicca formuliert wurden. Wir erinnern uns, daß die These von der "alten Universalreligion", also eine undifferenzierte Religionsvermischung, hier in die "Urvergangenheit" projiziert, bereits bei der allgemeinen Besprechung von Theosophie und Ariosophie erörtert wurde(19). Diese These gestattet nicht nur die Vermengung von Religionen, die nichts miteinander zu tun haben, zu einem undifferenzierten Brei, den man interpretieren kann, wie man will, sondern auch die Vermischung der solcherart entstandenen amorphen Masse mit Spiritismus und Okkultismus. Die Entsprechungslehre, d.h. die Behauptung, Gottheit A sei aufgrund funktionaler Ähnlichkeiten entsprechend zu Gottheit B (wobei beide aus ihrem Kontext gerissen werden und der gesellschaftliche Kontext ignoriert wird) und somit identisch mit Gottheit B (B = A), ist eine okkultistisch/theosophische Lehre. Das obige Zitat, den Polytheismus betreffend, ist hiermit nicht in Einklang zu bringen. Die Entsprechungslehre ist weder polytheistisch noch naturreligiös.

Auch der Ariosoph Hermann Wirth postulierte eine matriarchale Urreligion, er wird vom Armanenorden begeistert rezipiert(20).

Die These "Alle Göttinnen sind eine Göttin, alle Götter sind ein Gott" ist also nicht heidnisch-polytheistisch, sondern okkultistisch/theosophisch. Das Postulat einer alten "Urreligion" ist eine Geschichtsfälschung, die an ariosophische Thesen zumindest erinnert. Außerdem drängt sich ein Verdacht auf: die These von der Entsprechung aller männlichen und weiblichen Gottheiten hat sehr viel Ähnlichkeit mit Lists ariosophischem Monotheismus(21), in welchem der Polytheismus die Rolle der "Volksreligion" für die unteren Schichten spielte, die den Monotheismus der Herren nicht verstehen konnten, und zwar aufgrund mangelnder geistiger Reife, die von List ausgehend von rassistischen Prämissen unterstellt wurde, wie wir uns erinnern(22). Die Entsprechungsthese zieht nach sich, daß alle polytheistischen Religionen "in Wirklichkeit" Wicca sind und der einzige Unterschied zwischen den Praktizierenden der jeweiligen Religionen ist, ob ihnen diese großartige Weisheit bekannt ist oder nicht.

Im Grunde ist es müßig, diese lächerliche Anmaßung zu kommentieren. Es sei aber noch darauf hingewiesen, daß, konsequent zu Ende gedacht, laut dieser These auch alle außereuropäischen polytheistischen Religionen der Vergangenheit und Gegenwart "in Wirklichkeit" Wicca sind, dies aber offenbar nur "Eingeweihten"(23) bekannt ist, also den Wicca selbst. Dies ist nicht nur eine Beleidigung und Verunglimpfung der jeweiligen Religionen, sondern auch eine kulturimperialistische These, aus der sich Herrschaftsansprüche ableiten lassen.

2.2. Die "keltische" Religion Wicca

Bereits ein Überblick über die Hinterlassenschaften der historisch real existierenden keltischen Kultur und Religion(24) zeigt deutlich, wenn auch keineswegs überraschend, daß man dort einen Kult der großen Göttin und ihres gehörnten Gefährten keineswegs legitimerweise postulieren kann. Es bedarf beachtlicher Inkompetenz, die besonders im inselkeltischen Bereich reichlich vorhandene Überlieferung auch nur in die Nähe derartiger Ideen zu rücken. Daß sich die überaus zahlreichen Wesenheiten der keltischen Mythologie keineswegs auf eigentlich zwei reduzieren lassen, haben wir oben bereits gesehen.

Das wichtigste Beispiel aus jüngerer Zeit dafür, daß man mit einem derartigen Unsinn große Erfolge erzielen kann, ist Marion Zimmer Bradleys "Nebel von Avalon". In diesem Roman, der der Heidenszene mehr Rekruten zugetrieben hat als irgend etwas anderes, werden oben vorgestellte Wicca-Praktiken, Artuslegende und Feminismus zu einem ahistorischen Monster zusammengestückelt(25). Die Infamie besteht hier darin, ein durchaus legitimes Interesse an der keltischen Kultur und die berechtigtermaßen starken Impulse zur neuen Selbstdefinition von Frauen im und zur Überwindung des Patriarchats mit oben genannten theosophischen und kulturimperialistischen Thesen derart zu verheddern, daß ein durchschnittlich gebildeter Mensch durch die berechtigten und zu bejahenden Thesen dazu verlockt wird, die gefährlichen und verwerflichen zu schlucken.Er oder sie wird zukünftig große Probleme haben, die einen von den anderen zu trennen. Auch wenn man Zimmer Bradley Ahnungslosigkeit bescheinigen will, nimmt sie das nicht aus der Verantwortung.

Zwar dillettiert auch der Armanenorden, wohl unter dem Einfluß der Freifrau von Schlichting, mit Ideen zur "weiblichen Spiritualität"(26), aber mit bei weitem weniger spektakulärem Erfolg als Zimmer Bradley und die anderen Wicca-Exegeten. In der Tat sind die Themen weibliche Spiritualität, Frauenbild, Frauenrollen etc. für die Betrachtung von Wicca von zentraler Bedeutung, ich werde sie hier jedoch nur streifen, und zwar hauptsächlich darum, weil entsprechend dem Zeitgeist alles, was ich zu dem Thema sage, aufgrund meines Geschlechts beiseite gewischt werden kann. Ich gestatte mir lediglich noch die Bemerkung, daß sowohl Schnurbeins Ausführungen zu diesem Thema(27) als auch die von Tanja Hartwig in "Kulte, Führer, Lichtgestalten(28)" den Eindruck hervorrufen, es fände ein heftiger Kampf darum statt, wer denn nun die Frauen befreien dürfe: auf den Gedanken, diese das selbst entscheiden zu lassen, scheint niemand zu kommen.

Doch zurück zum Verhältnis von Wicca zum Keltentum: es ist ein Mißbrauchsverhältnis. Eine Kultur zu verfälschen und zu verzerren und sie somit für die eigene Weltsicht zu vereinnahmen ist Mißbrauch. Es sei noch angefügt, daß nicht einmal der Wicca-Symbolismus (Pentagramme, Kelche, Schwerter, Stäbe), das Wicca-Himmelsrichtungs- und Elementarmodell oder die Namen der sogenannten Wächter auch nur im Entferntesten keltisch sind. Selbst der Begriff "Wicca" stammt aus dem Angelsächsischen. Wicca mißbraucht die keltische Kultur wie die Ariosophie die germanische.

Es wird sich im Fortgang der Untersuchung möglicherweise als erhellend erweisen, die wahre Herkunft des Wicca-Symbolismus sowie der Wicca-Terminologie zu ermitteln. Dieses Unterfangen wird es dann erforderlich machen, auch die sogenannten "Initiationsgeheimnisse"(29) aus den Nebeln ans Tageslicht zu ziehen, denn nur anhand des "Wissens", das nur den Oberhäuptern zugänglich ist, können Fragen wie die nach dem Verhältnis der Wicca-Lehre zur theosophischen Wurzelrassenlehre wirklich geklärt werden. Ähnlich wie bei der Ariosophie wird die Heimlichtuerei ihre Gründe haben: was dort erwiesen wurde, wird hier zu erweisen sein.

Aus oben angeführten Gründen kann es nicht geduldet werden, wenn Wicca sich auf die keltische Kultur berufen, ebensowenig wie die Berufung auf die "alte europäische Urreligion" legitim oder zu tolerieren ist. Feststellbar sind jedoch die mittlerweile schon bekannten Versatzstücke und typologischen Merkmale der Theosophie.

2.3. Der "Hexenkult"

Allgemein nimmt Wicca die während der frühneuzeitlichen Hexenverfolgung Gefolterten und Getöteten für sich in Anspruch, es wird behauptet, während der "burning times", so der Wicca-Ausdruck, seien Wicca oder doch Anhängerinnen ähnlicher oder entsprechender Lehren Ziel der kirchlichen und staatlichen Zwangsmaßnahmen gewesen.

Die Problematik der Hexenverfolgung(30) kann hier unmöglich behandelt werden. Angesichts der Tatsache, daß Wicca vor Gerald Gardners entsprechender Initiative nicht existierte und es insonderheit eine derartige Religion vorher nicht gab, ist die Inanspruchnahme der Opfer der Hexenverfolgung eine schamlose Geschichtsfälschung. Schamlos insofern, als die dazwischenliegenden Jahrhunderte die Greuel um kein Jota mindern und eine derartige Behauptung sowohl die Opfer als auch die Verfolgung selbst ideologisch instrumentalisieren.

Infam ist auch, daß hierdurch die Hexenverfolgung in gewisser Weise gerechtfertigt wird: die historische Beurteilung fällt gänzlich anders aus, je nachdem ob man die wenn auch brutale Jagd nach tatsächlich vorhandenen Hexenverschwörungen postuliert oder davon ausgeht, daß zum allergrößten Teil im Sinne der Anklagen völlig Unschuldige und Ahnungslose Folterern und Henkern überantwortet wurden. Im letzteren Fall ist bedenkenswert, wie durch Machtverhältnisse - und was ist Folter anderes als eine Form der Machtanwendung? - "Wahrheiten" produziert werden. So schrieb 1628 Johann Junius, der Bürgermeister von Bamberg, an seine Tochter: "Zu viel hundert tausend guter nacht hertzliebe dochter Veronika. Vnschuldig bin ich in das gefengnus kommen, vnschuldig bin ich gemarttert worden, vnschuldig muß ich sterben. Denn wer in das haus (Hexenhaus) kompt, der muß ein Drudner (Hexer) werden oder wird so lange gemarttert, bis daß er etwas aus seinem Kopff erdachte weiß, und sich erst, daß got erbarme, uf etwas bedenke.(31)"

Kommentare über die Bewertung der Instrumentalisierung von Derartigem erübrigen sich.

Die Problematik der Christianisierung Europas und die tatsächliche Heidenverfolgung gehören nicht in den Rahmen dieses Projektes. Ansprüche von Wicca, die aus diesen Vorgängen abgeleitet werden, müssen jedoch aus obengenannten Gründen scharf zurückgewiesen werden. Hierdurch wird mitnichten modernes Hexentum kritisiert, vielmehr wird Geschichtsfälschern eine Thematik entrissen, der sie sich bemächtigt haben.

Auch hier ist zu beachten, daß sämtliche Motivationen des Hexe-Seins letzten Endes in ihr Gegenteil verkehrt werden, wenn am verborgenen Grund der Lehren die Grundthesen und Paradigmen der rassistischen Theosophie mittransportiert werden. Deren Resultate sind stets Herrschaftsverhältnisse32.

3. Die Strukturen

Bezüglich der Bedeutsamkeit der Strukturen von Gruppen und Bewegung sowie den Zusammenhängen von Struktur und Inhalt ist im Rahmen dieses Projektes schon einiges gesagt worden(33). Der mittlerweile klassische Wicca-Coven entspricht genau der Einweihungspyramide, die in "Anmerkungen zum Thema Mythos" als mit naturreligiösen Inhalten unvereinbar gekennzeichnet wurde. Wer überhaupt keine Einweihung durchlaufen hat, hat überhaupt keine Rechte, die Covenleitungen herrschen wie Miniaturfürsten uneingeschränkt.

Ein Beispiel: im Jahre 1995 erklärten die Veranstalter des Pan European Wiccan Gathering (PEWG), sie würden nunmehr nur noch eingeweihte Wicca zu diesem Treffen zulassen. Hiermit gaben sie allen Covenleitungen ein weiteres Machtinstrument in die Hand: da dieses jährliche Festival Gerüchten zufolge gleichermaßen interessant wie kurzweilig ist, wollten viele nichtinitiierte Wicca dorthin reisen, jetzt aber mußten sie sich vorher noch ihre erste Initiation verschaffen. Der Anstand und meine Schutzverpflichtung meinen Gewährsleuten gegenüber verbieten es mir, hier wiederzugeben, welche Gefälligkeiten Coven-Leiter sich erweisen ließen, um zumindest die Willfährigsten noch rechtzeitig zu initiieren. Derlei schmähliche und beschämende Vorfälle tragen die Gefahr in sich, daß sie eine sehr ernste Thematik ins Lächerliche ziehen, ich erwähne sie überhaupt nur darum, damit die geschätzte Leserschaft einen Einblick in den Alltag vieler Wicca-Coven erhält. Weiterhin muß es sowohl jeden verantwortlich Denkenden wie auch jeden ernsthaft religiösen Menschen empören, wie dort zynisch mit angeblich spirituell-religiösen Vorgängen Schacher betrieben wird.

Es gibt gegenüber Covenleitungen für Covenmitglieder keinerlei Schutz, Rechte, Widerspruchsinstanz oder Verteidiger, sie sind der Willkür der sogenannten Hohepriester ausgeliefert. Deren Rechte erstrecken sich inhaltlich bis zur Wahrheitsdefinition, faktisch bis in die intimsten Bereiche des Privatlebens der Mitglieder. Ein selbstverständliches Recht vieler Covenleiter ist es, festzusetzen, mit wem die Covenmitglieder privaten Umgang haben dürfen. Dies weiß ich vor allem daher, weil ich selbst zeitweise die Ehre hatte, eine verbotene Person zu sein, mit der man nicht sprechen durfte.

Es sei gleich dazu gesagt, daß dergleichen Zustände keineswegs überall herrschen. Hier muß es jedoch darum gehen, was das System bzw. die Strukturen bei voller Ausnutzung zulassen.

Die Tatsache, daß Wicca-Coven in der Regel von einem Hohepriesterpaar geführt werden, welches auch eine private Beziehung unterhält, erlaubt eine in der Heidenszene durchaus gebräuchliche Taktik, die während der üblichen Macht- und Grabenkämpfe regelmäßig zur Anwendung kommt, aber auch das probateste Mittel bei Machtkämpfen innerhalb eines Covens ist. Es besteht, wie leicht zu erraten ist, darin, dem jeweilig gegengeschlechtlichen Part des Hohepriesterpaares erotische Avancen zu machen, um den anderen Partner zu verdrängen und selbst seine Stelle einzunehmen. Dies ruft grundsätzlich immer große Turbulenzen hervor, deren Hauptleidtragende Dritte sind. So ließ sich ermitteln, daß die Marburger Hexenjagd, die sich zeitweise auf die Koblenzer Sommer-Uni einerseits, den gesamten Rabenclan andererseits ausdehnte, in einem fehlgeschlagenen Versuch dieser Art ihren eigentlichen Anfang und Anlaß hatte. Der erfolglose Möchtegern-Covenleiter lief zur Marburger Antifa, um sich für seine Abweisung zu rächen, womit er selbstverständlich Erfolg hatte, wie jeder weiß, der die dortigen Verhältnisse kennt und die Vorgänge verfolgt hat. Das in Rede stehende Individuum diffamierte Menschen, mit denen es lange intensiv Umgang gepflegt hatte, als Waffenschieber und Hitlerkultisten(34), wobei hervorgehoben werden muß, daß derlei Tendenzen und Aktivitäten bei diesem Coven von mir trotz intensiver Ermittlung nicht feststellbar waren. Obwohl der Herr mit nichts außer Behauptungen und Pseudoargumentationen aufwarten konnte(35), war ihm die volle Unterstützung der Marburger linken Szene sicher, er profiliert sich immer noch als Heiden-Experte der Antifa einerseits, als heidnische Autorität andererseits.

Es geht hier, wie gesagt, nicht darum, lächerliche Geschichten zu erzählen, sondern um die Strukturen. Diese laden zu derlei Vorgehen geradezu ein. Die aus unterschiedlichen Gründen ahnungslose Außenwelt konnte bislang für dergleichen Manöver leicht instrumentalisiert werden, wie unser Beispiel zeigt. Verantwortungslosigkeit und Inkompetenz findet man nicht nur in der Heidenszene.

Nehmen wir zu dieser Betrachtung den oben erwähnten Kulturimperialismus, die Möglichkeit der Formulierung von rassistischen Herrschaftsansprüchen sowie das zwar auf krasser Geschichtsfälschung beruhende, aber trotzdem in der Heidenszene allgemein akzeptierte aufgeblasene Selbstbild von Wicca hinzu, so haben wir einerseits eine Entsprechung von Struktur und Inhalt vor uns, andererseits eine Lehre, die bereits durch diese erste Untersuchung ihre vermeintliche Harmlosigkeit völlig eingebüßt hat. Tatsächlich ist sie sehr gefährlich, denn aufgrund der stark vorhandenen Ähnlichkeiten der Grundthesen können dort sogar extreme Formen der Ariosophie leicht Fuß fassen. Dies fiele umso weniger auf, je geschickter die entsprechenden Thesen in den Nebeln der "Initiationsgeheimnisse" verborgen würden. Die propagandistischen Erfolge sowie die auf dem Gebiet der Rekrutierung, die Wicca verzeichnen konnte und kann, sind unvergleichlich viel größer als diejenigen der ariosophischen Gruppen. Besonders die Verflechtung der feministischen, pseudohistorischen und ökologischen Thesen einerseits mit den theosophisch/okkultistisch/imperialistischen andererseits machen Wicca in der Tat zum trojanischen Pferd zumindest der Theosophie.

4. Ausblick - Perspektiven der kritischen Wicca

Wie anfangs bereits gesagt, gibt es durchaus legitime und begrüßenswerte Ansätze seitens kritischer Wicca, die gesamte Bewegung zu reformieren oder doch zumindest selbst eine legitime Naturreligion zu praktizieren. Da dort keine Führerschaft akzeptiert wird, kann auch keine rassistische Indoktrination nach dem Stufenmodell der Heidenszene stattfinden. Wicca ist zu retten und kann sogar eine sehr respektable Religion sein, wenn die oben aufgezählten Kritikpunkte restlos ausgemerzt werden. Das heißt: die gesamte Geschichtsfälschung muß restlos verschwinden, und zwar zugunsten eines Selbstverständnisses als neue Naturreligion. Es ist doch in der Tat höchst fragwürdig, ausgerechnet den Okkultisten und ähnlichem Gelichter ihre Fehler nachzumachen und sich ein Alter anzudichten, das man nicht hat. Wer sagt denn, daß eine Religion alt sein muß, um legitim und ehrenwert zu sein? Auch der Hinduismus und die Religion der Maya waren einmal jung und neu, und zum damaligen Zeitpunkt waren sie nicht weniger wert. Selbstverständlich bauen alle Religionen auf Vergangenem auf, und auch das kann Wicca ohne weiteres tun, wenn der Ballast der Doktrinen und dubiosen Autoritäten erst über Bord geworfen ist. Vielleicht gelingt es, durch legitime Geschichtsbetrachtung einen religiös-kulturellen Ansatz zu finden, der wahrhaft revolutionär ist.

Notwendig ist außerdem die Etablierung von Gruppen mit basisdemokratischer Verfassung. Hierdurch verschwinden die oben erläuterten Mißstände und setzen das wahre Potential der Religion und ihrer Anhänger frei, anstatt es für Herrschaftsallüren und Grabenkämpfe in der Heidenszene zu vergeuden. Selbiges gilt für die peinliche Scharade der Einweihungen, Initiationsgeheimnisse und was dergleichen angestaubte Versatzstücke eines vor sich hin modernden Okkultismus mehr sind. Sie laden nur dazu ein, ein System zur unterschiedlichen Bewertung von Menschen zu schaffen, und das darf eine Naturreligion nicht. Die oben in einem ausführlicheren Zitat beschriebenen "primitiven" Gesellschaften kennen dergleichen Hokuspokus nicht. Initiationen dürfen nicht zu Hierarchienbildung dienen, und in denjenigen Gesellschaften, in denen Initiationen existieren, dienen sie zur Bewältigung der Übergänge zwischen Lebensabschnitten, nicht dem Eintritt in eine elitäre Kaste. Und was den dort erwähnten Schamanen angeht: dieser ist ein ganz normales Gemeinschaftsmitglied, das seine besonderen Fähigkeiten der Gemeinschaft zur Verfügung stellt wie ein guter Bogenmacher oder Jäger auch, er ist kein Miniaturpapst, wie wir sie aus der Heidenszene zur Genüge kennen.

Ein radikaler Bruch mit der braun verfilzten Heidenszene ist ebenfalls dringend geboten, eine Szene ist kein Ort für Naturreligion, wie wir in "Rassismus und Szene" gesehen haben.

Aufgrund all dessen sollte jeder, der an der Etablierung von Naturreligion in der Gegenwart interessiert ist, die kritischen Wicca unterstützen. Insonderheit müssen sie vor paranoiden Pauschalattacken in Schutz genommen werden, die ohnehin die Unschuldigen am härtesten treffen. Andererseits bedarf es einer nachdrücklich kritischen Haltung denjenigen Wicca gegenüber, die die oben charakterisierten Lehren vertreten und von den oben charakterisierten Strukturen profitieren. Ein derart großes Potential zum Guten einerseits, zum Schlechten andererseits, wie man derzeit unter dem Namen Wicca vorfindet, erfordert konsequente Stellungnahme und entsprechendes Eingreifen.

Hans Schumacher, 1998

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1 Bellmund/Siniveer: Kulte, Führer, Lichtgestalten, München 1997, S. 34f.
2 Schnurbein, Religion als Kulturkritik, Neugermanisches Heidentum im 20.
Jahrhundert, Heidelberg 1992, S.23 3 s. "Anmerkungen zum Thema Mythos"
4 s. "Anmerkungen zum Thema Mythos" und "Rassismus und Szene"
5 s. "Ariosophie - ein Überblick"
6 s. "Rassismus und Szene"
7 s. "Ariosophie - ein Überblick"
8 Schnurbein, Religion als Kulturkritik, S. 165, nach: Informationsblatt: Hecksenkreis Yggdrasil, Frankfurt/M. o.J. (Ende der 80er Jahre)
9 s. "Anmerkungen zum Thema Mythos" und "Rassismus und Szene"
10 Schnurbein, S. 128
11 s. ebd.
12 s. Anm. 10
13 Fantifa Marburg: Kameradinnen. Frauen stricken am braunen Netz. Münster 1995, S. 114
14 Vivelo, Robert Frank: Handbuch der Kulturanthropologie, Stuttgart 1995 (2. Aufl.), S. 87f.
15 s. ebd., S.76f.
16 s. ebd, S. 267
17 s. "Anmerkungen zum Thema Mythos"
18 s. ebd. und "Rassismus und Szene"
19 s. "Ariosophie - ein Überblick"
20 Schnurbein, S. 269
21 s. Anm. 19
22 s. ebd.
23 s. "Anmerkungen zum Thema Mythos"
24 Maier, Bernhard: Lexikon der keltischen Religion und Kultur, Stuttgart: Kröner 1994
25 Schnurbein, S. 237
26 s. Anm. 20
27 Schnurbein, S. 258 ff., desw. Kameradinnen S.113 ff.
28 siehe dort, S. 212 ff.
29 s. "Anmerkungen zum Thema Mythos"
30 Schormann, Gerhard: Hexenprozesse in Deutschland, Göttingen, Vandenhoek, 2. Aufl.
31 s. ebd, S. 122
32 s. "Anmerkungen zum Thema Mythos"
33 s. "Anmerkungen zum Thema Mythos" und "Rassismus und Szene"
34 die entsprechenden Publikationen liegen vor und werden bei Bedarf im Rahmen einer Dokumentation vorgestellt.
35 s. Anm. 35

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Bücherspiegel 2016
Neue englischsprachige Monografie über (neo-)germanisches Heidentum von Stefanie von Schnurbein erschienen. Der Rabenclan wird rund ein dutzend Mal erwähnt. Mehr Informationen hier.

Kulturhistorische Beiträge

Óskmejyar Teil 1 - Die Walküren in der Helgaquiða Hundingsbana I (von Hans Schuhmacher)
Thesen zur Germanischen Frau (von Hans Schuhmacher)
Die unbekannte Tradition: Slawisches Heidentum(von Anna Kühne)

Übrigens:

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Begründung:

Der Rabenclan verbreite jugendgefährdendes Material über Okkultismus und New Age. Wer einen Kommentar an Symatec schreiben mag, folge diesem Link: