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Hans Schumacher Alben 3
28.04.2017, 09:55

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Die Alben im Kampf um die Wirklichkeit

Teil 2: Das Licht der Moderne

Im englischen Sprachraum wird die Aufklärung bescheiden "the enlightenment" genannt. Ich möchte hier am Beispiel der Alben und anderer Wesen, die den sogenannten "Volksglaubensvorstellungen" zugehören, dieses Licht der Moderne ein wenig untersuchen. Unser Thema sind nach wie vor die Alben und ihr Verschwinden, da wir diesem Prozess Erkenntnisse darüber entnehmen wollen, was die Alben sind. Beginnen müssen wir aber damit, einige Hauptcharakteristika der Moderne selbst aufzuzeigen.

"Konkret hat sich die Macht zum Leben seit dem 17. Jahrhundert in zwei Hauptformen entwickelt, die keine Gegensätze bilden, sondern zwei durch ein Bündel von Zwischenbeziehungen verbundene Pole. Zuerst scheint sich der Pol gebildet zu haben, der um den Körper als Maschine zentriert ist. Seine Dressur, die Steigerung seiner Fähigkeiten, die Ausnutzung seiner Kräfte, das parallele Anwachsen seiner Nützlichkeit und seiner Gelehrigkeit, seine Integration in wirksame und ökonomische Kontrollsysteme - geleistet haben all das die Machtprozeduren der Disziplinen: politische Anatomie des menschlichen Körpers. Der zweite Pol, der sich etwas später - um die Mitte des 18. Jahrhunderts - gebildet hat, hat sich um den Gattungskörper zentriert, der von der Mechanik des Lebenden durchkreuzt wird und den biologischen Prozessen zugrunde liegt. Die Fortpflanzung, die Geburten- und Sterblichkeitsrate, das Gesundheitsniveau, die Lebensdauer, die Langlebigkeit mit allen ihren Variationsbedingungen wurden zum Gegenstand eingreifender Maßnahmen und regulierender Kontrollen: Bio-Politik der Bevölkerung. Die Disziplinen des Körpers und die Regulierungen der Bevölkerung bilden die beiden Pole, um die herum sich die Macht zum Leben organisiert hat. Die Installierung dieser großen doppelgesichtigen - anatomischen und biologischen, individualisierenden und spezifizierenden, auf Körperleistungen und Lebensprozesse bezogenen – Technologie charakterisiert eine Macht, deren höchste Funktion nicht mehr das Töten, sondern die vollständige Durchsetzung des Lebens ist. Die alte Mächtigkeit des Todes, in der sich die Souveränität symbolisierte, wird nun überdeckt durch die sorgfältige Verwaltung der Körper und die rechnerische Planung des Lebens. Im Laufe des klassischen Zeitalters entwickeln sich rasch die Disziplinen: Schulen, Internate, Kasernen, Fabriken. Auf dem Felde der politischen Praktiken und der ökonomischen Beobachtungen stellen sich die Probleme der Geburtenrate, der Lebensdauer, der öffentlichen Gesundheit, der Wanderung und Siedlung; verschiedenste Techniken zur Unterwerfung des Körpers und zur Kontrolle der Bevölkerungen schießen aus dem Boden und eröffnen die Ära einer Bio-Macht."(21)

Warum äußert sich die Bio-Politik der Bevölkerung auch als neuartige Verfolgung des Albenkults - den die Inquisitoren gewissermaßen "links liegen gelassen" hatten? Wie und auf welchen Wegen ermöglicht die Bio-Politik der Bevölkerung diese Verfolgung? Zuerst zur zweiten Frage:

Erstens, durch sich permanent verstärkenden Zugriff. Vor der Moderne beschränkte sich das Interesse an den einfachen Leuten auf ökonomische Abschöpfung, militärische und Arbeitsdienste (Fron) sowie Aufstandsverhinderung und - niederschlagung in Krisenzeiten. Als man aber die einfachen Leute als Bevölkerung zu begreifen begann, deren Lebens- und Reproduktionsweise, Arbeitsorganisation, Gesundheitszustand, Hygienegrad, körperliche Leistungsfähigkeit, Gelehrigkeit durch höhere oder niedrigere Produktivität (von Gütern, von Arbeitskraft) über Aufstieg und Niedergang von Staaten entschied, entstanden neue Wissensformen und Institutionen, ein ständig wachsendes Netz aus administrativen, überwachenden, richtenden und strafenden, Wissen akkumulierenden Machtzentren um die Bevölkerung herum. Der Fortschritt der Moderne ist nicht zuletzt der Fortschritt der Unterwerfung.

Zweitens, durch die Erkenntnis der Erfordernis der Bewusstseinskontrolle. Im Mittelalter hatten Kleriker die einfachen Leute als "idiotae" und "pagani" bezeichnet - die Moderne beruht nicht zuletzt auf der Erkenntnis, dass es das Denken ist, dass den gehorsamen, bescheidenen, genügsamen, fleißigen Arbeiter und die aufopferungsvolle, keusche Mutter ausmacht. Noch in der Frühen Neuzeit hatten sich die Maßnahmen der Obrigkeit auf Verbote und Verordnungen (wie zum Beispiel Kleiderordnungen) beschränkt – Kontrolle des Tuns oder bestenfalls des Habitus. Die Moderne dringt in den Bereich der Unterwerfung des Denkens vor, in einem Maße, in dem dies vorher weder möglich noch wünschenswert erschienen wäre. Sich auf die christliche Praxis der verordneten und überprüften Selbsterforschung (Beichte) als historischen Vorgänger stützend, entwickelt die Moderne ganze Machtsysteme zur Kontrolle des Denkens, deren Ziel nicht mehr das Seelenheil ist, sondern Normalität und Disziplin. Das Erscheinen des Psychologen markiert die Etablierung einer rein auf das Bewusstsein gerichteten Machtinstanz.

Drittens, durch ständig wachsende Überwachungs- und Kontrollmöglichkeiten sowie die Entwicklung und Verfeinerung der zugehörigen Wissensformen und Techniken. Mochten sich frühneuzeitliche Machthaber die totale Kontrolle einer Stadt in Zeiten der Pest gewünscht haben - die Moderne ließ diese Wünsche erfüllbar werden, und zwar nicht als Möglichkeit der Krisenkontrolle, sondern als permanenten Zustand.(22)

Es ist offensichtlich, dass diese Entwicklungen ineinander greifen und sich gegenseitig verstärken. Nun zu den Motiven: Der englische Romancier Wilkie Collins schildert uns im Jahre 1860 eine ländliche Szene. Ein Junge hat einen Geist gesehen. Wir sind in einer Schule, es spricht der Schulmeister: "''So etwas wie Geister gibt es nicht, und daher glaubt jeder Junge, der an Geister glaubt, an etwas, das es nicht geben kann. Und jeder Junge, der auf die Schule von Limmeridge geht und an etwas glaubt, das es nicht geben kann, kehrt Vernunft und Disziplin den Rücken und muss entsprechend bestraft werden."(23)

Dies ist in dieser Szene bereits geschehen, unter Zuhilfenahme aller Maßnahmen, die heute nach Alice Miller als Schwarze Pädagogik bekannt sind. Unser Schulmeister erklärt in der Folge die Bereitschaft, nötigenfalls "den Geist aus der ganzen Schule herauszuprügeln."

Geradezu bestechend ist die klare Begründung, die dieser Funktionär für sein Handeln abgibt. Es ist seine Aufgabe, Vernunft und Disziplin in die Kinder hinein- und Geister und dergleichen aus ihnen herauszuprügeln. Der Glaube an Geister steht in eindeutigem Gegensatz zu Vernunft und Disziplin. Wo die einen walten, können die anderen nicht sein. Ein Verhältnis mutualer Exklusivität.

Betrachten wir kurz die Rahmenbedingungen von Rede und Ereignissen. Im Gegensatz zu den früheren Zeiten, die wir betrachtet haben, gibt es jetzt einen Ort, an dem ein staatlicher Funktionär herausfindet, was Kinder denken, und korrigierend darauf Einfluss nimmt. Es existiert ein dringendes Interesse an diesem Denken – gespiegelt im Aufwand der Errichtung der Schule, der Ausbildung und Bezahlung des Funktionärs. Vernunft und Disziplin heißen die Ziele - die Disziplin ist uns oben bereits begegnet. Was ist "Vernunft" in diesem Kontext? Definition der Vernunft: Die Vernunft ist dasjenige Denken, welches den Denkenden veranlasst, sich und andere zu disziplinieren.

Der Geist muss weg. Sehen wir uns an, warum der Geist - genauer: sein Vorhandensein - Vernunft und Disziplin so diametral gegenüber steht.

Weil es ihn nicht gibt, sagt der Schulmeister. George Orwell hat in "1984" sehr deutlich gezeigt, unter welchen Umständen zwei plus zwei vier respektive fünf ergibt. In der Schule von Limmeridge - Mikrokosmos der Moderne - wird so lange geprügelt, bis zwei plus zwei vier (oder fünf) ergeben und es den Geist nicht mehr gibt. Mit demselben Mittel könnte man ihn freilich auch als Element der Wirklichkeit etablieren, wenn er das zuvor nicht gewesen wäre. Es genügt aber nicht, wenn das nur in der Schule von Limmeridge geschieht. Das gleiche muss in den Schulen von Birmingham, Leeds, London, Clermont-Ferrand und Bielefeld geschehen, sodann muss der Prozess in den Fabriken und Werkstätten mit leicht anderen Mitteln weiter eingeschärft und bei Inspektionen von Arbeiterwohnvierteln auf seinen nachhaltigen Erfolg hin überprüft werden. Ärzte müssen Fragen stellen und Berichte schreiben, Verwahranstalten und Gefängnisse müssen gebaut, Gesetze und Verordnungen müssen erlassen, Kommissionen eingesetzt und mit Vollmachten ausgestattet werden. Alles, was zur Durchsetzung von Vernunft und Disziplin notwendig ist, muss getan werden. Der Geist muss weg.

Ob es den Geist gibt oder nicht gibt, ist die Folge von Machtprozeduren. Wir müssen die Frage, warum er Vernunft und Disziplin diametral gegenüber steht, genauer formulieren. Und zwar so: Warum muss im Zeitalter der Disziplinen und der Bio-Politik der Bevölkerung der Geist aus der ganzen Schule von Limmeridge herausgeprügelt werden?

Geister sind nicht per se Feinde der Macht. Der eindrucksvollste Geisteraufmarsch bei Shakespeare, gegen Ende der Tragödie von Richard III. (24) ("Richard, despair and die"), dient wie Shakespeares gesamte Darstellung der "Wars of the Roses" zur Stützung des Tudor-Mythos, also der politisch erwünschten Sicht der englischen Geschichte unter der Königsherrschaft Heinrichs des VII., Heinrichs des VIII. und dessen Töchtern. Als Shakespeare wiederum massiv übernatürliche Mächte ins Feld führt, in "Macbeth", geschieht dies zur ideologischen Spiegelung des politischen Programms des absolutistischen Hexenbrenners James I.. All dies wird geschrieben und auf der Bühne aufgeführt für ein Publikum, für das Geistererscheinungen durchaus eine reale und sehr gefürchtete Möglichkeit sind.

Sind Geister also gewissermaßen Verbündete alter Formen der Macht und Feinde der neuen, ähnlich wie die Alben des germanischen Altertums Gesellschaftsformen stützten und im Rahmen der mit Hilfe des Christentums errichteten Gesellschaften quasi lokale Widerstandsherde wurden?

Betrachten wir uns einen weniger aristokratischen Geist, einen Wiedergänger des ländlichen Raums, also einen Nachbarn der Alben: den Grenzsteinrücker. Der Grenzsteinrücker ist ein Bauer, der zu Lebzeiten Grenzsteine versetzt hat, um sich auf Kosten anderer Bauern Land anzueignen. Nach seinem Ableben zieht er nächtens einen Grenzstein herumschleppend und jammernd einher und fragt nächtliche Wanderer "Wo soll ich ihn hintun?" Können diese ihm nicht die richtige Antwort geben, wird er gefährlich. Die richtige Antwort lautet: "Dahin, wo du ihn hergeholt hast!" Diese Antwort muss der Grenzsteinrücker erhalten, damit er sein Vergehen korrigieren kann, worauf er erlöst wird. Das Vergehen, das den Grenzsteinrücker zum Umgehen zwang, richtete sich gegen die Standesgenossen, mit denen er zudem die Allmende teilte und mit denen er sich in einem Netzwerk gegenseitiger Hilfsverpflichtungen befand. Der Grenzsteinrücker ist ein Geist, der – seine Existenz ist Sanktion - ländliche Rechte und Gewohnheitsrechte, insbesondere aber Solidaritätsverpflichtungen unter Gleichgestellten stützt. Im Grunde ist er die bäuerliche Entsprechung der aristokratischen Geister, die König Richard verfluchen, weil er sie im Leben ermordet und verraten hat. Nicht etwa der Schlaf der Vernunft, sondern das Unrecht gebiert diese Ungeheuer.

Der ländliche Geist muss unter anderem auch darum aus den Kindern herausgeprügelt werden, weil um die Mitte des 19. Jahrhunderts - also zu Lebzeiten von Collins' Schulmeister - das größte Grenzsteinrücken der europäischen Geschichte stattfand. Landreformen und neue Gesetze brachten unzählige Pächter und Kleinbauern um die Existenz und trieben sie in die Städte, wo die Schlünde der Fabriken auf sie warteten. Eine Gestalt, die qua ihrer Existenz impliziert, eine vernünftige, diszipliniert durchgeführte Maßnahme der Obrigkeit könnte Unrecht sein, hat es nicht zu geben.

Was den aristokratischen Geist angeht, so gehört er mitsamt seiner posthum vollzogenen, tödlichen Rache ins Zeitalter des Souveräns, dessen Recht zu töten den symbolischen Gipfelpunkt seiner Macht darstellte. Ein König Richard III. existierte – nicht nur im Theater - in einem Szenario der Macht, das von einem neuen, völlig anderen abgelöst werden sollte. In diesem neuen Machtszenario, dem der Lebensmacht, bedeutet der Tod - und nur der Tod - das Ende der Machtbeziehungen. Nur, wer stirbt, kann sich der Macht entziehen – weswegen in dieser Zeit die Todesstrafe zu verschwinden und das Gefängnis seinen Siegeszug beginnt, wie Foucault vorgetragen hat.(25) Der aristokratische Geist, das rächende Gespenst war - als Existenzform - eine Möglichkeit gewesen, auch nach dem Tod noch Gerechtigkeit zu suchen, also Macht anzuwenden. Dies setzt - neben der Möglichkeit, umzugehen - eine Ordnung der Welt voraus, in welcher Gerechtigkeit als kosmisches Prinzip vorhanden ist. Dies gilt freilich auch für unseren Grenzsteinrücker.

Die Alben, der aristokratische Geist und der Grenzsteinrücker haben eine Gemeinsamkeit. Sie setzen menschlichem Verhalten Grenzen, indem sie zu Sanktionen greifen bzw. im Falle der Geister die Sanktion verkörpern. Erich Mühsam hätte vielleicht gesagt, dass Alben und Geister verschwinden mussten, weil sie sich anmaßten, das zu tun, was nur der Obrigkeit zusteht. Er hätte damit nicht falsch gelegen. Aber es geht noch weiter: Die Welt, der Kosmos, in der Alben und Geister existieren, hat eine ethisch-moralische Ordnung. Alben und Geister reagieren auf dasjenige menschliche Handeln, das in ihrem unmittelbaren Wirkungskreis stattfindet. Der aristokratische Geist verfolgt seinen Mörder und nicht irgendwelche, der Grenzsteinrücker geht in seiner Region um, die Alben hüten ihre Wohnstatt. Diese Prinzipien des Ortes und der persönlichen Beziehung sind unvereinbar mit dem universalen Anspruch des modernen Staats, der die Lebensmacht als konstituierte Körperschaft verkörpert.

Der Kosmos der Moderne hat keine ethisch-moralische Ordnung, keine Dike und keine Themis, um es in der Terminologie der Hellenen auszudrücken. Aber diese Ordnung war die Grundlage für Existenz und Wirken sowohl von Alben als auch von Geistern gewesen. Der Kosmos der Moderne ist Ressource, ausschließlich Ressource, und die Ressource hat sich der Ausbeutung zu fügen wie die Menschen der Vernunft und der Disziplin. Der Geist muss weg. Die Alben müssen verschwinden.

Zumindest - und das eine wichtige Einschränkung - aus den Köpfen und den Lebenszusammenhängen der Menschen, besonders der einfachen Menschen. Denn seit Beginn des 19. Jahrhunderts gibt es eine neue Verwendung für Alben, Geister, Märchengestalten und Ungeheuer. Bevor nämlich Collins' Schulmeister sie davonprügelt, werden die Geschichten über sie gesammelt, nach dem Geschmack des Bürgertums umgeformt und romantisiert oder dem Fundus diverser Wissenschaften einverleibt, die sie als Material für die nationalistischen Phantasmen des 19. und 20. Jahrhunderts verheizen. Kurz nachdem Collins' Schulmeister den Geist aus dem ländlichen Jungen herausgeprügelt hatte, delektieren sich reiche Bürger in Bayreuth am Ring der Nibelungen. Eine Enteignung hat stattgefunden. Ein abgerichteter Vortragskünstler gibt den Alberich, an den man zwar nicht glaubt, der aber nichtsdestotrotz ein wichtiger Bestandteil eines Monuments ewiger deutscher Größe ist.

Der Sondercharakter der isländischen Geschichte - ihren Anfang haben wir betrachtet, sie setzte sich fort als die einer Prestigekolonie skandinavischer Königreiche - verschaffte den Alben dort eine Art Refugium. Möglicherweise gehörte das Praktizieren des richtigen Umgangs mit den Alben in der Kolonialzeit zu den identitätserhaltenden Elementen des isländischen Sonderbewusstseins, das schließlich nach Unabhängigkeit drängte und sie auch erlangte. Aber was geschieht im Falle einer Konfrontation? Gibt es einen Testfall, in dem sich die Alben und die Machtformen der Moderne unmittelbar gegenüber stehen? Gibt es einen Fall, in dem die Álfasögusafni und der Kapitalismus frontal aufeinanderprallen?

Es gibt ihn. Er ist hochaktuell.


Fußnoten
(21) Foucault, Michel: Der Wille zum Wissen. Sexualität und Wahrheit Teil 1. Frankfurt am Main 1977, S.166f.
(22) Foucault, Michel: Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses. Frankfurt am Main 1994, S.251 ff.
(23) Collins, Wilkie: The Woman in White, Kapitel XII, meine Übersetzung
(24) William Shakespeare, The tragedy of King Richard III., Act V, Scene III
(25) Foucault, Michel: Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses. Frankfurt am Main 1994


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